18 | 02 | 2018

Kurzmeldungen-Trend, 18.02.2018

Aktuelle Wetter und Kurzmeldun

Im äußersten Süden noch leichter Schneefall. Anfangs gebietsweise Nebel. Tagsüber meist trocken, im Westen und in der Mitte oft sonnig.

Heute Vormittag ist es im Süden und Osten bedeckt, im Süden gebietsweise auch neblig. Letzte leichte Schneefälle im äußersten Südosten  lassen jedoch nach. Im Norden und Westen sowie in Teilen Frankens ist es hingegen bereits gering bewölkt mit längeren sonnigen Abschnitten. Tagsüber hält sich im Osten und Nordosten teils starke Bewölkung, es entwickeln sich aber nur vereinzelt schwache Schneeschauer. Auch im äußersten Süden ist es meist dicht bewölkt. Im übrigen Bundesgebiet lockert die Wolkendecke häufiger auf, gebietsweise zeigt sich für längere Zeit die Sonne. Die Temperatur steigt auf 2 bis 7 Grad, mit den höchsten Werten am Niederrhein. Der Wind weht meist schwach, an der See auch mäßig aus Ost bis Süd.In der Nacht zum Montag ist es nördlich der Mittelgebirge wechselnd, im Süden gebietsweise stark bewölkt. Es bleibt aber weitgehend trocken. Dazwischen gibt es klare Abschnitte und es muss erneut mit örtlichen Nebelfeldern gerechnet werden. Die Tiefstwerte liegen in Küstennähe um den Gefrierpunkt, sonst kühlt es auf -1 bis -8 Grad ab, wobei es im Süden am kältesten wird.

18. Februar: Entdeckung des Pluto

Im heutigen Thema des Tages schauen wir sehr weit über den Tellerrand hinaus - nämlich bis zum Pluto. Entdeckt wurde er morgen vor 88 Jahren vom Amerikaner Clyde Tombaugh, 2006 wurde er zum Zwergplaneten "degradiert".

Am 18.02.1930 entdeckte der Amerikaner Clyde Tombaugh ein kleines Licht zwischen den Sternenbildern Zwilling und Stier. Nach eingehender Untersuchung wurde Mitte März 1930 die Entdeckung veröffentlicht und Tombaugh wie ein Star gefeiert. Er war der erste Amerikaner, der einen Planeten entdeckte. Die anderen Planeten wurden von arabischen oder europäischen Forschern entdeckt. Im Jahr 2006 wurde der Planet zu einem Zwergplaneten herabgestuft. Neuberechnungen lieferten einen Durchmesser von nur gut 2300 km, zum Vergleich: unser Planet, die Erde, hat einen Durchmesser von mehr als 12700 km.

Pluto zieht seine Bahnen in etwa 6 Milliarden Kilometer Abstand zur Sonne. Für eine Sonnenumrundung braucht er fast 248 Jahre. Da die Sonne so weit entfernt ist, ist es auf dem Pluto ziemlich kalt: die Höchsttemperatur liegt bei etwa -218 °C. Pluto besteht zu etwa 70% aus Gestein und rund 30% aus Eis. Seine Atmosphäre, die sich nach Messungen aus der New Horizons Mission nur bis in eine Höhe von 1600 km über der Oberfläche ausdehnt, setzt sich hauptsächlich aus Kohlenmonoxid und Stickstoff sowie zu 0,5% aus Methan zusammen. Die Atmosphäre der Erde ist Messungen zu Folge bis zu 10000 km dick.

Wetter gibt es auf dem Pluto auch, allerdings hat das mit unserem Wetter auf der Erde eher wenig zu tun. Aufgrund der Entfernung von der Sonne bestimmt auf Pluto Eis das Wetter. Die schwache Sonnenstrahlung sorgt auf dem Zwergplaneten für verschiedene Eisarten und Stadien und einen Wetterkreislauf, der unserem hydrologischen Kreislauf (Wasser aus den Ozeanen verdunstet, kondensiert und fließt wieder ins Meer zurück) ähnlich ist. Allerdings regnet es auf dem Pluto nicht, wenn, dann fällt Schnee oder besser: es fallen Kohlenwasserstoffkristalle. Das Eis unterscheidet sich etwas von unserem Eis auf der Erde, denn es handelt sich nicht um Eis ausschließlich aus Wasser, sondern auch um Eis aus Methan und Stickstoff sowie in kleinen Anteilen Kohlenmonoxid. Das Eis schmilzt auch nicht wie bei uns, sondern geht bei Sonneneinstrahlung direkt in den gasförmigen Zustand über. Bilder der Raumsonde "New Horizons" aus dem Jahre 2015 zeigen zudem einen Dunstschleier auf der Oberfläche, der unserem Nebel ähnelt, dort jedoch vermutlich vollständig aus Stickstoff besteht.

Dipl.-Met. Jacqueline Kernn

 

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Aktuelle Isobarenkarten

http://www.met.fu-berlin.de/de/wetter/maps/emtbkna.gif

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Der 15-Tage-Temperaturtrend umfasst eine Vorhersage für die Tageshöchst- und Tiefsttemperaturen der Tage 5 bis 15. Dabei gilt der Ausgabetag (heute) als erster Tag.

Die Temperaturwerte gelten typischerweise für die unteren und mittleren Lagen der Regionen, in den Hochlagen der Mittelgebirge und in den Alpen sind niedrigere - und

besonders im Winter bei Inversionswetterlagen - teils auch höhere Temperaturen möglich.

Der 15-Tage-Temperaturtrend wird auf Basis des mittelfristigen Vorhersagesystems des Europäischen Zentrums für Mittelfristige Wettervorhersagen (EZMW) berechnet, wobei das

Gebiet der Bundesrepublik Deutschland in 7 RegioWärmstes Jahr seit dem Beginn regelmäßiger Temperaturmessungennen (Nordwesten, Nordosten, Osten, Westen, Mitte, Südosten,

Südwesten) unterteilt wird. Die Vorhersage berücksichtigt Prognoseunsicherheiten, die bei mittelfristigen Vorhersagen eine große Rolle spielen. Daher ist es bei Prognosen, die sich bis z

um fünfzehnten Tag erstrecken, sinnvoll einen Bereich anzugeben, in dem sich die Temperatur wahrscheinlich bewegen wird. Da diese Spanne bis einschließlich des vierten Tages in der

Regel sehr klein ist, beginnt der 15-Tage-Temperaturtred erst am fünften Tag.

Der Bereich, in dem sich die Tageshöchsttemperatur wahrscheinlich bewegen wird ist in den Abbildungen orangerot dargestellt, der Bereich für die Tagestiefsttemperatur in blau.

Gerade gegen Ende des Vorhersagezeitraums kann es vorkommen, dass es zu einer Überschneidung dieser beiden Bereiche kommt. Dieser Überschneidungsbereich ist violett markiert. 

Trend (5. bis 15. Tag)

Trendvorhersage Mecklenburg-Vorpommern  

10 Tage trent vom 13.02.18 bis 23.02.2018 

Region Nordost Tageshöchsttemperatur Tagestiefsttemperatur
13.02.18 3 bis 5 -4 bis -1
14.02.18 3 bis 5 -5 bis -1
15.02.18 4 bis 8 -3 bis 1
16.02.18 4 bis 7 -1 bis 3
17.02.18 4 bis 7 -1 bis 2
18.02.18 3 bis 7 -2 bis 2
19.02.18 2 bis 6 -4 bis 2
20.02.18 1 bis 6 -4 bis 1
21.02.18 1 bis 6 -4 bis 1
22.02.18 0 bis 7 -4 bis 2
23.02.18 0 bis 7 -6 bis 2

Der 15-Tage-Temperaturtrend

Temperaturtrend für Deutschland für 15. Tag

Tageshöchst- und Tagestiefsttemperaturen  in Grad Celsiu

2009-2018

Unwetterwarnungen

 

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