14 | 08 | 2018

UV-INDEX

                                           HEUTE   

Ort: UV-Index Gesundheitliche Gefährdung Ort: UV-Index Gesundheitliche Gefährdung
Arkona 5 mittel Berlin 5 mittel
Bonn 3 mittel Bremen 5 mittel
Cottbus 5 mittel Dresden 4 mittel
Düsseldorf 4 mittel Frankfurt/Main 4 mittel
Freiburg 6 hoch Großer Arber 5 mittel
Hahn 6 hoch Hamburg 4 mittel
Hannover 3 mittel Kahler Asten 4 mittel
Kassel 5 mittel Kiel 4 mittel
Konstanz 4 mittel Leipzig 5 mittel
List auf Sylt 5 mittel Magdeburg 5 mittel
Marienleuchte 4 mittel München 4 mittel
Neubrandenburg 5 mittel Norderney 5 mittel
Nürnberg 3 mittel Osnabrück 4 mittel
Regensburg 5 mittel Rostock 5 mittel
Sankt Peter-Ording 5 mittel Seehausen 5 mittel
Stuttgart 4 mittel Ulm 6 hoch
Waren 5 mittel Weimar 4 mittel
Weinbiet 5 mittel Wernigerode 5 mittel
Würzburg 4 mittel Zugspitze 2 gering

                                      MORGEN

Ort: UV-Index Gesundheitliche Gefährdung Ort: UV-Index Gesundheitliche Gefährdung
Arkona 5 mittel Berlin 4 mittel
Bonn 5 mittel Bremen 4 mittel
Cottbus 4 mittel Dresden 4 mittel
Düsseldorf 5 mittel Frankfurt/Main 4 mittel
Freiburg 8 sehr hoch Großer Arber 6 hoch
Hahn 5 mittel Hamburg 4 mittel
Hannover 4 mittel Kahler Asten 4 mittel
Kassel 3 mittel Kiel 5 mittel
Konstanz 7 hoch Leipzig 3 mittel
List auf Sylt 4 mittel Magdeburg 4 mittel
Marienleuchte 5 mittel München 7 hoch
Neubrandenburg 4 mittel Norderney 3 mittel
Nürnberg 6 hoch Osnabrück 4 mittel
Regensburg 6 hoch Rostock 5 mittel
Sankt Peter-Ording 3 mittel Seehausen 5 mittel
Stuttgart 6 hoch Ulm 6 hoch
Waren 4 mittel Weimar 4 mittel
Weinbiet 6 hoch Wernigerode 3 mittel
Würzburg 6 hoch Zugspitze 7 hoch


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Der Gefahrenindex zur UV-Strahlung beruht auf der Einschätzung der erwarteten maximalen sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung (UV-Index). Die berechneten Werte des UV-Index werden zur leichteren Beurteilung der gesundheitlichen Risiken in Gefahrenbereiche eingeteilt. Dem UV-Gefahrenindex sind in Anlehnung an die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO geeignete Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit zugeordnet, die Sie auf der Seite „Erklärungen“ finden.

Die gesundheitliche Gefährdung durch ultraviolette Strahlung resultiert aus ihrer erhöhten biologischen Wirksamkeit, die mit einer Schädigung der Erbsubstanz einhergeht. Beim Menschen erzeugt UV z. B. eine akute Hautbräunung als Zeichen des Schutzes vor erhöhten UV- Strahlungsdosen, sowie den Sonnenbrand, der ein Zeichen für die Überdosierung und damit die Überforderung der Schutzmechanismen der Haut ist.
Weitere akute Folgen sind eine Verschlechterung der Immunlage des Organismus, die hell- und dunkelhäutige gleichermaßen betrifft, und der Einfluss auf das Auge, z. B. Schneeblindheit. Darüber hinaus sind für die Gesundheit besonders die Spätfolgen übermäßigen Sonnengenusses zu beachten. Dies sind frühzeitige Alterung der Haut und der Hautkrebs. Hautkrebs gehört inzwischen zu den Krebsformen mit den höchsten Neubildungsraten: Häufige und starke Sonnenbestrahlungen mit Sonnenbrand, besonders im Kindes- und Jugendalter, fördern die Bildung des tückischen malignen Melanoms, des schwarzen Hautkrebses, mit hoher Rate an Metastasen und nur bei Früherkennung heilbar. Die Dermatologen sehen einen starken Trend der Zunahme dieser Erkrankungen, die Zahl der Neubildung maligner Melanome hat sich in den vergangenen 4 Jahrzehnten etwa alle 10 Jahre verdoppelt. Grund dafür ist vor allem ein geändertes Freizeitverhalten, das tiefe Bräunung mit Gesundheit gleichsetzt.
Die Stärke der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung wird primär vom Sonnenstand bestimmt, während Bewölkung, in der Luft schwebende Aerosole und die Ozonschicht einen strahlungsmindernden Einfluss zeigen. Die erwartete sonnenbrandwirksame UV-Strahlung berechnet der DWD im Wesentlichen aus dem Sonnenstand und anhand der Ergebnisse seiner numerischen Wettervorhersagen, den Ozonvorhersagen des niederländischen Wetterdienstes (KNMI) und einer Aerosolklimatologie und bestimmt darüber den UV-Index.

Der UV-Gefahrenindex teilt den Wertebereich des UV-Index in fünf Bereiche zur gesundheitlichen Gefährdung ein. Er erleichtert damit die Beurteilung der gesundheitlichen Risiken beim Aufenthalt in der Sonne.
Den Bereichen mit (keiner), geringer, mittlerer, hoher und sehr hoher Gefährdung sind in Anlehnung an die Empfehlungen der Weltgesundheits-Organisation WHO geeignete Schutzmassnahmen zugeordnet.

 

 

Warnkriterien für UV-Warnungen des DWD
Meteorologische Erscheinung Schwellenwert Bezeichnung
erhöhte UV-Intensität gering bewölkt und Gesamtozon geringer als Dekadenmittel minus 20 % und UV-Index >5.00 01. April bis 10. Juni für die Jahreszeit ungewohnte Werte des UV-Index
Nord- u. Ostdeutschland: UV-Index > 8.00 Sonst: UV-Index > 8.50 01. April bis 31. August für die Region absolut erhöhte Werte des UV-Index

 

Verhaltenstipps in Abhängigkeit vom UV-Index

UV-Index

Belastung

Sonnenbrand möglich

Schutzmaßßnahmen
1 Schwache
UV-Intensität
unwahrscheinlich nicht erforderlich
2

3

Mittlere
UV-Intensität

nach 30 Minuten

sehr empfehlenswert
4
5

6

Hohe
UV-Intensität

nach 20 Minuten

erforderlich
7

8

Sehr hohe
UV-Intensität

nach 15 Minuten

unbedingt erforderlich
9
10

11

Extrem hohe
UV-Intensität

nach 10 Minuten

ein Muss

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