18 | 08 | 2019

Warnlagebericht-Blitzortung 18.08.2019

Warnlage für Deutschland  

Aktualisiert um 12:18:47 Uhr

VHDL30 DWOG 180800
Warnlagebericht für Deutschland
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Sonntag, 18.08.2019, 11:00 Uhr

Auffrischender Südwestwind. In der Mitte verbreitet Böen Bft 7 bis 8, auf den Berggipfeln Bft 9, vereinzelt 10. Am Nachmittag in der Mitte
und im Südwesten zunehmende Gewittergefahr mit Unwetterpotenzial. 



Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden
bis Montag, 19.08.2019, 11:00 Uhr:

Die Kaltfront eines Tiefs nördlich von Schottland hat den Nordwesten erreicht und kommt unter Wellenbildung zunächst kaum südostwärts
voran. Dabei wird feuchte, vor allem nach Südosten zu auch teils sehr warme Luft herangeführt.

WIND:
Morgens zunächst nur in den Kamm- und Gipfellagen vor allem der zentralen Mittelgebirge stürmische Böen (Bft 8) aus Südwest, auf
exponierten Gipfeln auch Sturmböen (Bft 9).
Am Vormittag in den mittleren Landesteilen, insbesondere in einem breiten Streifen vom südlichen Nordrhein-Westfalen bzw.
Rheinland-Pfalz über die Mitte des Landes hinweg bis nach Brandenburg und Sachsen deutlich auffrischender Südwestwind mit verbreitet
steifen bis stürmischen Böen (Bft 7 bis 8), in den Kamm- und Gipfellagen der Mittelgebirge auch Sturmböen (Bft 9), auf exponierten
Gipfeln vereinzelte schwere Sturmböen (Bft 10) nicht ausgeschlossen.
Abends und in der Nacht zum Montag von Westen her wieder rasch abnehmender Wind.

GEWITTER:
Nachmittags im Westen und in den mittleren Landesteilen einzelne Gewitter, rasch ostnordostwärts bis in den Osten ziehend. Dabei lokal
eng begrenzt Gefahr von Starkregen, kleinkörnigem Hagel und vor allem von Sturm-, vereinzelt auch von schweren Sturmböen (Bft 9 bis 10),
Unwetter durch Orkanböen (Bft 11 bis 12) sind nicht ausgeschlossen.
Im Laufe des späten Nachmittags und abends auch weiter südlich ansetzend (Baden-Württemberg, Saarland, Pfalz, Bayern) einzelne
kräftige Gewitter, ebenfalls ostwärts nach Franken bzw. in die Oberpfalz ziehend. Dabei etwas erhöhtes Unwetterpotenzial aufgrund
von Hagel und Starkregen, aber auch aufgrund schwerer Sturm- bis hin zu orkanartigen Böen.
In der Nacht zum Montag im Süden und in den mittleren Landesteilen weiterhin einzelne Gewitter, insgesamt aber abnehmende
Unwettergefahr. Gebietsweise auch mehrstündiger Starkregen.

STARKREGEN:
In der Nacht zum Montag im Südwesten schauerartiger, vereinzelt auch gewittriger Regen, dabei ebenfalls gebietsweise mehr als 20 mm
innerhalb mehrerer Stunden.

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Warnlage für Mecklenburg - Vorpommern

Aktualisiert um 12:19:05 Uhr

VHDL30 DWPH 180800
WARNLAGEBERICHT für
Mecklenburg-Vorpommern

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Sonntag, 18.08.19, 11:30 Uhr

Bedeckt, zeitweise Regen, in der Nacht meist niederschlagsfrei.



Entwicklung der WETTER- und WARNLAGE:
Der Ausläufer eines Tiefs nördlich von Schottland beeinflusst das Wettergeschehen in Mecklenburg-Vorpommern. Dabei wird mit einer
südwestlichen Strömung mäßig warme Meeresluft herangeführt.
 
Bis Montagvormittag keine warnrelevanten Wetterereignisse.

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Warnlage für Wochenvorhersage Deutschland

Aktualisiert um 12:19:44 Uhr

Wochenvorhersage WETTERGEFAHREN Deutschland

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Sonntag, 18.08.2019, 11:00 Uhr

Zunächst starke, teils schwere Gewitter sowie Stark- bzw. Dauerregen.

Ab Mittwoch Wetterberuhigung.

Entwicklung der WETTER- und GEFAHRENLAGE
bis Montag, 19.08.2019, 24:00 Uhr

Am Sonntag von Westen auf Teile der Mitte übergreifend sowie auch im Süden Gewitter; Unwetter durch schwere Sturm- und orkanartige Böen.
Auch abseits der Gewitter im Bergland Gefahr von Sturmböen.
In der Nacht zum Montag vom Südwesten auf den Süden und den östlichen Mittelgebirgsraum übergreifend mit Gewittern durchsetzter und mit
geringer Wahrscheinlichkeit anfangs auch unwetterartiger Starkregen.

Am Montag im Südosten und ganz im Süden erneut Gewitter, Starkregen dabei zusehends weniger wahrscheinlich. Außerdem in Nordseenähe teils
wiederholt kurze Gewitter, in Verbindung damit stürmische Böen nicht auszuschließen.


Weitere Entwicklung der WETTER- und GEFAHRENLAGE
bis Mittwoch, 21.08.2019

Am Dienstag im Süden und Südosten aufkommender länger anhaltender und schauerartig verstärkter Regen, allmählich ostwärts verlagernd
Regional Stark-/Dauerregen wahrscheinlich. Im Südosten Bayerns einzelne starke Gewitter. In den Hochlagen der Alpen stürmische Böen
oder Sturmböen.

Am Mittwoch werden voraussichtlich keine markanten Warnereignisse erwartet.

Ausblick bis Freitag, 23.08.2019

Bis einschließlich Freitag ist nach derzeitigem Stand weiter nicht mit markanten Wetterereignissen zu rechnen.

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Farbskala

Erläuterungen der Warnfarben im Internet

Es ist keine amtliche Warnung aktiv (Grün)Keine Warnung aktiv - grün
Es werden keine wetterbedingten Gefährdungen erwartet.

Amtliche Warnungen (Gelb)Wetterwarnung - gelb
Die erwartete Wetterentwicklung ist nicht ungewöhnlich, trotzdem können wetterbedingt Gefährdungen auftreten. Wenn Sie Aktivitäten im Freien unternehmen und dem Wetter ausgesetzt sind, informieren Sie sich regelmäßig über die weitere Wetterentwicklung und passen Sie Ihr Verhalten entsprechend an.

Amtliche Warnung vor markantem Wetter (Orange/Ocker)markante Warnung - orange

Die erwartete Wetterentwicklung ist nicht ungewöhnlich, aber gefährlich. Es können vereinzelt oder örtlich Schäden auftreten. Informieren Sie sich regelmäßig über die Wetterentwicklung, seien Sie vorsichtig und vermeiden Sie riskantes Verhalten.

Amtliche Unwetterwarnung (Rot) Unwetterwarnung - rot

Die erwartete Wetterentwicklung ist sehr gefährlich. Es können verbreitet Schäden durch das Wetter auftreten. Informieren Sie sich regelmäßig über die Wetterentwicklung. Vermeiden Sie Aufenthalte im Freien. Wenn Sie sich dem Wetter aussetzen müssen, seien Sie sehr vorsichtig.

Amtliche Warnung vor extremem Unwetter (Dunkelrot)extreme Unwetterwarnung - dunkelrot

Die erwartete Wetterentwicklung ist extrem gefährlich. Es können lebensbedrohliche Situationen entstehen und große Schäden und Zerstörungen auftreten. Häufig sind dabei größere Gebiete betroffen. Vermeiden Sie Aufenthalte im Freien. Verhalten Sie sich sehr vorsichtig und informieren Sie sich regelmäßig über die Entwicklung der gefährlichen Wettersituation. Folgen Sie auf jeden Fall den u.U. ausgegebenen Anweisungen der Behörden, Ordnungs- und Hilfskräfte. Bereiten Sie sich auf außergewöhnliche Maßnahmen vor.

Vorabinformation Unwetter (schraffiert)Vorabinformation vor Unwetter - schraffiert

Eine sehr gefährliche oder sogar extrem gefährliche Wetterentwicklung ist erkennbar und möglich, Gebiet,

Zeit und Intensität aber noch nicht hinreichend gesichert. Die Ausgabe dieser Vorwarnung dient der rechtzeitigen Vorbereitung von Schutzmaßnahmen.
Informieren Sie sich regelmäßig über die weitere Wetterentwicklung und die Ausgabe von amtlichen Warnungen und amtlichen Unwetterwarnungen.

Hitze- oder UV-Warnung (Lila bzw. Violett)Hitzewarnung - violett UV-Warnung - rosa

Die erwartete Wetterlage bringt in den nächsten Tagen hohe Temperaturen, relativ hohe Luftfeuchtigkeit, geringe Windbewegung und intensive kurz- und langwellige Sonneneinstrahlung (Hitzewarnung).
Die erwartete Wetterlage bringt eine erhöhte UV-Intensität (UV-Warnungen).

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Blitzortung

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Beaufort-Skala, Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala und Fujita Tornado-Skala

Beaufort-Skala, Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala und Fujita Tornado-Skala

Um den Wind messbar zu machen und Beobachtungen an verschiedenen Orten vergleichen zu

können, aber vor allem um herauszufinden, wo günstige Windverhältnisse z.B. für die Segelschifffahrt anzutreffen

sind, wurden bereits Mitte des 18. Jahrhunderts Windtabellen aufgestellt,die sich nach den Auswirkungen in der

Umgebung des Beobachters richteten. So entwarf der britische Ingenieur John Smeaton im Jahre 1759 eine zwölfteilige

Skala, in der die Wirkung auf Windmühlenflügel beschrieben war. Im Jahre 1806 übertrug der britische Seefahrer

SirFrancis Beaufort (1774-1857) die Skala auf ein Dreimastvollschiff und machte sie später bekannt. Nach ihm wurde die

Beaufort-Skala benannt.

Beaufort-Skala
Beaufort-Skala

Tab. 1: Beaufort-Skala

Windstärke 12 war nach oben offen gedacht. Die Skala wurde im Jahre 1949 durch eine internationale Vereinbarung auf 17 Stufen

erweitert, um auch stärkere Ereignisse zu erfassen. Unterscheiden ließen sich die Windstärken ab 13 aber kaum und für extreme Ereignisse

war sie kaum anwendbar. So schuf man weitere Skalen für die Erfassung von tropischen Wirbelstürmen und von Tornados. Im Jahre 1970 wurde

die Erweiterung der Beaufort-Skala von der Weltorganisation für Meteorologie abgeschafft. Seitdem wird für „normale“ Windereignisse

wieder die ursprüngliche 13teilige Skala (Windstärke 1-12 und Windstille) verwendet.

Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala

Vor allem nach dem verheerenden Hurrikan CAMILLE, der im August 1969 ganze Landstriche im Süden der USA verwüstete, stieg der

Bedarf für eine Einstufung der Hurrikane in verschiedene Stärkeklassen, um die Bevölkerung klarer und besser vor einem herannahenden

Hurrikan warnen zu können. Im Jahre 1971 entwarfen der Ingenieur Herbert Saffir und der damalige Direktor des National Hurricane

Centers in Miami/Florida, Bob Simpson, die nach ihnen benannte und noch heute gültige Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala.


Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala

Tab. 2: Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala

Begriffe wie Hurrikane, Taifune und Zyklone beschreiben dasselbe Phänomen in verschiedenen Seegebieten der Erde.

Die Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala gilt aber nur für den zentralen und östlichen Nordpazifik sowie für den gesamten Atlantik.

Im Raum Australien gilt eine eigene Skala, die sich nicht nach dem Mittelwind, sondern nach den Spitzenböen richtet.

Auf den übrigen Ozeanen gibt es keine entsprechende Skala für die tropischen Wirbelstürme. Lediglich auf dem Nordwestpazifik

(u.a. Japan, China, Philippinen) hat sich durchgesetzt, dass ab einem Mittelwind von 240 km/h von einem „Supertaifun“ gesprochen

wird. Hurrikane entstehen auf tropischen oder subtropischen Gewässern, wenn sich Schauer und Gewitter unter günstigen

Windverhältnissen zu einem tropischen Tief formieren. Durch die Erddrehung („Corioliskraft“) wird das Tief in Rotation versetzt.

Ein Kreislauf entsteht: Warme und feuchte Luft steigt auf, die Luftfeuchtigkeit kondensiert zu Wolken und Kondensationswärme wird

frei, die das Aufsteigen der Luft weiter begünstigt. Je mehr Luft aufsteigt, desto mehr Luft muss schneller von außen in das Tief

hineinströmen. Ab mittleren Windgeschwindigkeiten von 62 km/h wird das System zu einem Tropischen Sturm, das einen Namen

bekommt, ab 118 km/h wird es zu einem Hurrikan (Taifun, Zyklon). Hurrikane weisen einen Durchmesser von meist mehreren Hundert

Kilometern auf und können ein großes Gebiet verwüsten, wenn sie auf Land treffen. Charakteristisch ist das überwiegend windschwache

Auge im Zentrum des tropischen Wirbelsturms, das aber erst bei stärkeren Stürmen auf Satellitenbildern deutlich zu erkennen ist. Hurrikane,

Taifune und Zyklone können nur über den Ozeanen entstehen. Dagegen sind Tornados kleinräumige Wirbel, die sowohl auf dem Land als

auch auf dem Meer unterwegs sein können.

Fujita Tornado-Skala

Parallel zur Erforschung der Hurrikane wurde in den USA besonders ab den 1960er Jahren auch die Untersuchung und in zunehmendem

Maße die Vorhersage von Tornados vorangetrieben. Auch für die Tornados wurde eine eigene Skala entwickelt, die aber ursprünglich eine

reine Schadenskala ist. Denn die in den kleinräumigen Wirbeln auftretenden Windgeschwindigkeiten sind mit herkömmlichen

Messmethoden kaum oder gar nicht messbar. Daher musste eine andere Vorgehensweise geschaffen werden. Anhand der aufgetretenen

Schäden können Tornados eingestuft und dann Windgeschwindigkeiten zugeordnet werden. Tornados über Wasserflächen, auch

Wasserhosen genannt, können also nicht eingestuft werden.


Fujita Skala mit Schadenauswirkung

Tab. 3: Fujita Tornado-Skala mit Schadensauswirkungen

Im Jahre 1971 entwickelte der Professor Tetsuya Theodore Fujita (1920-1998) an der Universität von Chicago die nach ih

benannte Skala, die sich rasch weltweit durchsetzte. Sie gilt nicht nur für Tornados, sondern auch z.B. für Gewitterböen, die im

Extremfall Windgeschwindigkeiten bis über 250 km/h aufweisen können. Diese Gewitterfallböen („Downbursts“) wurden ebenfalls

von Tetsuya Theodore Fujita entdeckt. Es folgen die den einzelnen Stufen zugeordneten Windgeschwindigkeiten:


Fujita-Skala mit Windgeschwindigkeiten

Tab. 4: Fujita Tornado-Skala mit Windgeschwindigkeiten

Im Jahre 2007 wurde in den USA eine „Erweiterte Fujita-Skala“ veröffentlicht, die aber wegen einigen Ungereimtheiten und

herabgesetzten Windwerten sehr umstritten ist und außerhalb der USA kaum Anwendung findet. Die fachlichen Diskussionen über

diese neue Skala laufen bis heute. Eine weitere Tornado-Skala ist die so genannte „Torro-Skala“, die in Europa besonders in den

deutschsprachigen Ländern zur Anwendung kommt und doppelt so viele Stufen aufweist wie die Fujita-Skala. Seit 1972 können damit

in Fachkreisen Schäden noch genauer eingestuft werden. In der Torro-Skala sind die unterschiedliche Bausubstanz und vor allem die

Vegetation wesentlich besser erfasst. Sie ergänzt damit gut die Fujita-Skala und wird parallel verwendet.

Die Skala wird seit 1973 für alle tropischen Wirbelstürme auf dem Nordostpazifik und dem Atlantik verwendet. Anfangs wurden die

Hurrikane nicht nur nach den mittlerenWindgeschwindigkeiten, sondern auch nach dem tiefsten Luftdruck im Zentrum und d er zu

erwartenden Sturmflut eingeteilt. Erst 2009 wurde die Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala zu einer reinen Windskala. Der absolute Luftdruck

im Zentrum hat wenig Aussagekraft, wichtig ist lediglich der Luftdruckunterschied zur Umgebung. Und der Hurrikan IKE, der im

September 2008 als Hurrikan der Kategorie 2 ganze Orte an der texanischen Küste dem Erdboden gleich machte, zog mit einer

Sturmflut an Land, die einem Hurrikan der Kategorie 4 in der bis dahin gebräuchlichen Skala entsprach. Als Folge wurden solche

Angaben aus der Skala gestrichen.

In zahlreichen Regionen der Erde treten Tornados auf. Bekannt sind sie vor allem aus den USA, aber auch auf allen anderen

Kontinenten außer der Antarktis kommen sie vor. Bei uns in Deutschland sind sie auch als Windhosen bekannt, einen Unterschied

zu den amerikanischen Tornados gibt es aber nicht. Im langjährigen Mittel treten in den USA etwa 1200 Tornados auf, in Europa

sind es mehrere Hundert, davon 40 bis 60 in Deutschland. Sie weisen einen Durchmesser von wenigen Metern bis einigen Hundert

Meter, im Extremfall auch mehr als einen Kilometer auf und können mit Windgeschwindigkeiten bis über 500 km/h enorme Schäden

anrichten. In der Zugbahn mit einer Länge von wenigen Metern bis hin zu einigen Dutzend Kilometern halten sie sich meist nur wenige

Minuten, in Ausnahmefällen auch bis über eine Stunde.

Tornados entstehen im Bereich von Schauern oder Gewittern mit starkem Aufwind und vertikaler Windscherung. Unter vertikaler

Windscherung versteht man eine Zunahme und Richtungsänderung des Windes mit der Höhe. Gefährlich sind Tornados nicht nur

wegen der reinen Windgeschwindigkeiten, sondern vor allem durch umher fliegende Gegenstände, die Menschen verletzen oder

töten und zusätzliche Schäden anrichten können. Bei starken Tornados können Fahrzeuge bis hin zu LKW oder Mähdrescher und

sogar ganze Häuser durch die Luft gewirbelt werden. Tornados sind an Schauer- und Gewitterwolken oder auch an Gewitterfronten

gebunden. Sie sind nicht zu verwechseln mit den so genannten „Staubteufeln“. Letztere entstehen tagsüber bei heiterem oder

sonnigem Wetter auf überhitzen Flächen (Äcker, Sand- bzw. Sportplätze, etc.).

Sie haben eine Lebensdauer von oftmals nur wenigen Sekunden bis Minuten, der Wirkungsbereich beschränkt sich auf nur wenige

Meter und sie richten nur selten nennenswerte Schäden an. Sand, Staub, Blätter, Stroh, etc., aber auch beispielsweise Zelte und

Sonnenschirme können dabei durch die Luft gewirbelt werden.

2009-2018

Unwetterwarnungen

 

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