19 | 06 | 2019

Kurzmeldungen-Trend, 19.06.2019

10-Tage-Vorhersage für Deutschland

von Sonntag, 16.06.2019 bis Sonntag, 23.06.2019
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Donnerstag, 13.06.2019, 14:05 Uhr

Leicht wechselhaft mit Sonne, aber auch Schauern und Gewittern. Sommerliches Temperaturniveau.

Vorhersage für Deutschland bis Donnerstag, 20.06.2019,

Am Sonntag vielfach heiter bis wolkig, im Süden und Südosten zeitweise auch stärker bewölkt und vor allem von den Alpen bis zu den zentralen Mittelgebirgen Schauer oder teils Gewitter mit Starkregen. Sonst meist trocken, nur im Nordwesten vereinzelte Schauer. Höchstwerte zwischen 22 Grad im Emsland und bis zu 28 Grad in Südbrandenburg. Unmittelbar an den Küsten um 20 Grad. Meist schwacher West- bis Nordwestwind.

In der Nacht zum Montag nachlassende Schauer und Gewitter, oft gering bewölkt oder klar. Abkühlung auf 14 bis 7 Grad.

Am Montag häufig sonnig oder nur locker bewölkt und trocken. Im Süden und Osten sowie in der östlichen Mitte im Tagesverlauf stärkere Quellbewölkung und besonders aus den Bergen heraus einzelne Schauer oder Gewitter. Auch Richtung Nordsee vereinzelte kurze Schauer nicht ausgeschlossen. Erwärmung auf 24 bis 29 Grad, zwischen Emsland und Vorpommern 20 bis 25 Grad. Überwiegend schwachwindig.

In der Nacht zum Dienstag meist gering bewölkt oder klar, nur gebietsweise wolkig, aber kaum noch Schauer/Gewitter. Tiefstwerte 15 bis 8 Grad.

Am Dienstag erneut verbreitet sonnig oder locker bewölkt. Im Tagesverlauf im Süden und in der Mitte gebietsweise stärkere Quellbewölkung und besonders über dem Bergland sowie bis ins Vorland ausgreifende einzelne Schauer oder Gewitter. Tageshöchsttemperatur 24 bis 30 Grad, lediglich im äußersten Norden sowie in höheren Lagen nicht ganz so warm. Schwachwindig.

In der Nacht zum Mittwoch häufig aufklarend, 16 bis 9 Grad.

Ab Mittwoch teils sonnig, teils wolkig, dabei zunächst nur einzelne, am Donnerstag verbreiteter und häufiger Schauer und Gewitter. Höchstwerte 25 bis 31 Grad, an der See etwas darunter, am Donnerstag etwas zurückgehend. Schwacher, im Norden mitunter mäßiger Wind aus vorherrschend westlichen Richtungen.

In den Nächten Abkühlung auf 16 bis 9 Grad.

Trendprognose für Deutschland, von Freitag, 21.06.2019 bis Sonntag, 23.06.2019,

Leicht wechselhaft mit einer Mischung aus Wolken und sonnigen Abschnitten, dazu Schauer und Gewitter. Bis Samstag etwas zurückgehende Temperatur auf Höchstwerte zwischen 19 und 26 Grad.

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Schon wieder Gewitter? - Ein paar Verhaltensregeln

Bereits in der vergangenen Woche kam es zu kräftigen Gewittern und auch in dieser Woche liest man in den Wetterberichten wieder davon, teilweise sogar bis in den Unwetterbereich. Höchste Zeit, über ein paar Verhaltensregeln bei Gewittern zu sprechen.

Nachdem Hoch "Tale" am gestrigen Montag, dem 17.06.19, für ruhiges Wettergeschehen sorgte, gelangt Deutschland nun allmählich wieder auf die Vorderseite eines Tiefdruckkomplexes, der sich heute vom Europäischen Nordmeer über die Britischen Inseln bis nach Frankreich und Spanien erstreckt. Dabei wird mit einer südwestlichen Strömung wieder feuchte und energiereiche Luft zu uns geführt. In der Folge bilden sich bereits heute am internationalen Tag des Picknicks von den westlichen Mittelgebirgen bis nach Schleswig-Holstein sowie vom Schwarzwald bis zu den Alpen einzelne Gewitter. Während dabei die Gefahr von unwetterartigen Entwicklungen nur gering ist, nimmt die Unwettergefahr am morgigen Mittwoch wieder deutlich zu.

Dann kann sich in den auftürmenden Gewitterwolken, wie bereits im Thema des Tages vom 15.06.19 beschrieben (siehe https://www.dwd.de/DE/wetter/thema_des_tages/2019/6/15.html), aufgrund von Ladungsunterschieden an Wolkenober- und Untergrenze eine Spannung von über einer Million Volt aufbauen. Der Abbau dieser Spannung erfolgt dann in Form von Blitzen, vor denen man wohl besser in Deckung geht. Aber wie verhalte ich mich denn am besten, wenn ich mich bei aufziehenden Gewittern im Freien befinde?

Natürlich wäre die beste Lösung, Schutz in Gebäuden mit Blitzableitern oder Fahrzeugen mit metallener Karosserie zu suchen. Diese leiten nach dem Prinzip des Faraday'schen Käfigs den Blitz in den Boden ab, sodass die Gefahr von Verletzungen minimiert werden kann. Hat man im Moment des Gewitteraufzugs allerdings kein Gebäude oder Fahrzeug "zur Hand", ist man dann dem Gewitter hoffnungslos ausgeliefert?

Der Volksmund rät im Allgemeinen dazu, "vor Eichen zu weichen und Weiden zu meiden". Stattdessen sollte man "Buchen [auf]suchen". Davon ist allerdings abzuraten. Blitze suchen sich häufig hohe Objekte als Ziel aus, vor allem, wenn diese frei stehen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob es sich dabei nun um eine Eiche oder eine Buche handelt. Die zerklüftete Oberflächenstruktur der Eiche ist im nassen Zustand besonders empfänglich für Blitzentladungen, die auch ihre sichtbaren Spuren in Form von abgesprengter Rinde oder Ästen hinterlassen, die glatte Buchenrinde leitet hingegen den Blitz eher direkt in den Boden ab, ohne dass dabei sichtbare Schäden entstehen. Die Gefahr für den Schutzsuchenden ist in beiden Fällen jedoch gleich groß.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt, sich von offenem Gelände, Berggipfeln sowie frei stehenden Objekten wie Bäumen, Antennen, etc. fernzuhalten. Zu Überlandleitungen sollte ein Mindestabstand von 50 Metern unbedingt eingehalten werden. Schutz findet man möglichst in Bodensenken, sozusagen am niedrigsten Punkt der Umgebung. Hier empfiehlt es sich, mit eng zusammengestellten Füßen in die Hocke zu gehen, da so verhindert wird, dass besonders viel Strom durch den Körper fließen kann. Außerdem sollte man den Kopf und Nacken schützen, da Gewitter unter Umständen Hagelschlag verursachen. In leeren Flussläufen oder engen Schluchten sollte man jedoch bedenken, dass hier womöglich die Gefahr von Überschwemmungen aufgrund von Starkregen besteht. Außerdem empfiehlt es sich, nach Möglichkeit metallische Gegenstände vom eigenen Körper zu entfernen (z. B. Regenschirme, Golfschläger, Wanderstöcke, etc.).

Und falls ich mich nun zufällig in einem Wald befinde, wenn mich das Gewitter überrascht? Am besten suche ich dann tiefer gelegene Bereiche auf, an denen jüngere und kleinere Bäume stehen. Aber auch hier gilt, einen möglichst großen Abstand zu den Bäumen einzuhalten. Denn dort kann nicht nur der Blitz einschlagen, kräftige Böen können Bäume auch durchaus zu Fall bringen.

Grundsätzlich sollte man bei Aufenthalten in der Natur immer aufmerksam sein und bei den ersten Anzeichen eines Gewitters, d.h. bei aufziehenden dunklen Wolken mit Blitz und Donner in der Ferne, möglichst einen sicheren Zufluchtsort suchen. Denn auch wenn sich das Gewitter nicht direkt über dem eigenen Standort befindet, ist Vorsicht geboten. Zum einen können Gewitterwolken eine große horizontale Ausdehnung erreichen und theoretisch ist darunter überall Blitzschlag möglich, zum anderen kann auch in mehreren Kilometern Entfernung zum eigentlichen Gewitter ein Blitz auftreten. Denn Blitze suchen sich immer den Weg des geringsten (Luft-) Widerstands, und dieser stellt nicht zwangsläufig den kürzesten Weg zwischen dem Kern der Gewitterwolke und dem Erdboden dar. Daher kann es auch in seltenen Fällen passieren, dass am Himmel die Sonne scheint und trotzdem ein Blitz aus dem Randbereich einer Gewitterwolke einschlägt. Bevor man sich nach einem Gewitter wieder ins Freie wagt, sollte man entsprechend möglichst so lange warten, bis sich die Wolke verzogen hat und man keinen Donner mehr hört.

Alternativ empfiehlt es sich für den Ausflug ins Freie natürlich, sich bereits im Vorfeld über mögliche Wettergefahren unter www.dwd.de zu informieren. Unterwegs lassen sich Wetterwarnungen auch bequem mit dem Smartphone über die DWD-Warnwetter-App abrufen.

MSc.-Met. Sebastian Schappert

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

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Aktuelle Isobarenkarten

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Der 15-Tage-Temperaturtrend umfasst eine Vorhersage für die Tageshöchst- und Tiefsttemperaturen der Tage 5 bis 15. Dabei gilt der Ausgabetag (heute) als erster Tag.

Die Temperaturwerte gelten typischerweise für die unteren und mittleren Lagen der Regionen, in den Hochlagen der Mittelgebirge und in den Alpen sind niedrigere - und

besonders im Winter bei Inversionswetterlagen - teils auch höhere Temperaturen möglich.

Der 15-Tage-Temperaturtrend wird auf Basis des mittelfristigen Vorhersagesystems des Europäischen Zentrums für Mittelfristige Wettervorhersagen (EZMW) berechnet, wobei das

Gebiet der Bundesrepublik Deutschland in 7 RegioWärmstes Jahr seit dem Beginn regelmäßiger Temperaturmessungennen (Nordwesten, Nordosten, Osten, Westen, Mitte, Südosten,

Südwesten) unterteilt wird. Die Vorhersage berücksichtigt Prognoseunsicherheiten, die bei mittelfristigen Vorhersagen eine große Rolle spielen. Daher ist es bei Prognosen, die sich bis z

um fünfzehnten Tag erstrecken, sinnvoll einen Bereich anzugeben, in dem sich die Temperatur wahrscheinlich bewegen wird. Da diese Spanne bis einschließlich des vierten Tages in der

Regel sehr klein ist, beginnt der 15-Tage-Temperaturtred erst am fünften Tag.

Der Bereich, in dem sich die Tageshöchsttemperatur wahrscheinlich bewegen wird ist in den Abbildungen orangerot dargestellt, der Bereich für die Tagestiefsttemperatur in blau.

Gerade gegen Ende des Vorhersagezeitraums kann es vorkommen, dass es zu einer Überschneidung dieser beiden Bereiche kommt. Dieser Überschneidungsbereich ist violett markiert. 

Trend ( 5 bis 10 Tage )

Trendvorhersage Mecklenburg-Vorpommern  

10 Tage trent vom 10.06.2019 bis 20.06.2019

Region Nordost Tageshöchsttemperatur Tagestiefsttemperatur
10.06.19 19 bis 27 14 bis 17
11.06.19 18 bis 26 12 bis 16
12.06.19 17 bis 28 12 bis 17
13.06.19 17 bis 27 10 bis 18
14.06.19 17 bis 26 10 bis 17
15.06.19 16 bis 26 10 bis 16
16.06.19 16 bis 25 9 bis 16
17.06.19 17 bis 26 10 bis 16
18.06.19 18 bis 27 10 bis 17
19.06.19 18 bis 27 11 bis 17
20.06.19 19 bis 27 11 bis 17

Der 15-Tage-Temperaturtrend

Temperaturtrend für Deutschland für 15. Tag

Tageshöchst- und Tagestiefsttemperaturen  in Grad Celsiu

2009-2019

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