23 | 03 | 2019

Kurzmeldungen-Trend, 23.03.2019

10-Tage-Vorhersage für Deutschland

von Sonntag, 24.03.2019 bis Sonntag, 31.03.2019
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Donnerstag, 21.03.2019, 13:38 Uhr

Zu Wochenbeginn vorübergehend unbeständig, Temperaturrückgang.

Vorhersage für Deutschland bis Donnerstag, 28.03.2019,

Am Sonntag in einem Streifen über der Mitte wolkig und örtlich leichter Regen. Ansonsten häufiger Aufheiterungen, teils sonnig und trocken. Im Süden milde 15 bis 20 Grad, sonst 12 bis 16 Grad, im äußersten Norden nur um 10 Grad. Schwacher Wind aus nördlichen Richtungen, an der See mäßiger und stark böiger Wind aus West bis Nordwest.

In der Nacht zum Montag im Süden wolkig, vor allem südlich der Donau Regen. Auch im Norden Bewölkungszunahme und aufkommender Regen, dazwischen teils leicht bewölkt. Tiefsttemperatur zwischen 5 und 0 Grad, im zentralen Mittelgebirgsraum bis -2 Grad.

Am Montag von Norden her vorübergehend Regen, später Übergang zu wechselnder Bewölkung mit Schauern. Vereinzelt kurze Gewitter nicht ausgeschlossen. Schneefallgrenze auf 500 bis 600m sinkend. Auch im Süden zunächst gebietsweise Regen, später nachlassend. Höchsttemperaturen 8 bis 12, im Südwesten bis 14 Grad. Auffrischender Nordwestwind mit starken bis stürmischen Böen. Bei Schauern, an der See und im höheren Bergland Sturmböen nicht ausgeschlossen.

In der Nacht zum Dienstag in den Südosten zurückziehende Niederschläge, teils bis in tiefe Lagen als Schnee. Sonst rasch nachlassende Schauer, zum Teil aufklarend. Abkühlung auf +3 bis -2 Grad.

Am Dienstag im Osten noch überwiegend wolkig oder stark bewölkt, aber nur noch in Südostbayern und in der Lausitz schwache Schauer möglich. Sonst vermehrt Auflockerungen und weitgehend trocken. Höchstwerte bei 7 bis 12 Grad. Schwacher bis mäßiger Nordwestwind.

In der Nacht zum Mittwoch teils Aufklarend, im Norden Durchzug von Wolkenfeldern, trocken. Frühtemperaturen von +2 bis -3 Grad.

Am Mittwoch und Donnerstag im Süden und Westen heiter oder sonnig und trocken, sonst mehr Wolken, aber auch im Norden und Osten kaum Niederschlag. Höchsttemperaturen 9 bis 16 Grad. Schwacher bis mäßiger Nordwestwind.

In den Nächten gebietsweise leichter Frost, verbreitet Frost in Bodennähe.

Trendprognose für Deutschland,
von Freitag, 29.03.2019 bis Sonntag, 31.03.2019,

Weiter Hochdruckeinfluss und meist niederschlagsfrei, langsam wieder milder.

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Aqua, quo vadis? - Die Weltreise des Meerwassers

Wasser ist wie Luft ständig in Bewegung und ebenso wie bei Luft gibt es auch beim Wasser ein globales Zirkulationssystem. Lassen Sie uns auf Weltreise gehen - aber im bzw. unter Wasser.

Über die Bedeutung mancher Aktions- und Gedenktage lässt sich sicherlich streiten. Am heutigen Tag des Wassers ist es aber wohl mehr als angemessen, einmal innezuhalten und sich die Bedeutung des Wassers vor Augen zu führen, denn ohne Wasser kein Leben. Wetter gäbe es natürlich auch ohne Wasser, denn genau genommen bezeichnet der Begriff Wetter nichts anderes als den physikalischen Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort zu einem bestimmten Zeitpunkt. Aber das Wetter ohne Wasser (und damit auch ohne Wolken, Niederschlag, etc.) würde sich deutlich von dem unterscheiden, wie wir es kennen. Das dürfte vielen aber egal sein, denn... genau: ohne Wasser kein Leben!

Mit dem groben Kreislauf des Wassers wird man bereits in der Schule konfrontiert: Wasser verdunstet zu Wasserdampf, dieser steigt auf und kondensiert zu Wolken, die wiederum das Wasser in fester oder flüssiger Form zurück zur Erde schicken. Zu den größten Wasserdampflieferanten zählen dabei natürlich die Ozeane. Aber macht deren Wasser wirklich nichts anderes als auf das Verdunsten zu warten? Wenn man schon so fragt, ist die Antwort natürlich ein klares Nein! Das Meerwasser zeigt sich sogar als ungemein reisefreudig, man denke z.B. an den Golfstrom, der warmes Oberflächenwasser vom Golf von Mexiko in den Nordatlantik führt und so maßgeblich verantwortlich für das milde Klima in Deutschland ist.

Neben solchen Oberflächenströmungen gibt es auch entsprechende Bewegungen in der Tiefe. Beides zusammen ergibt ein globales Strömungssystem: die thermohaline Zirkulation oder auch "globales Förderband" genannt (siehe angehängte Grafik; rote Pfeile: warmes Oberflächenwasser, blaue Pfeile: kaltes Tiefenwasser). Entscheidend sind hierbei Temperatur und Salzgehalt des Wassers, da sie dessen Dichte bestimmen. Diese nimmt ab, je höher die Temperatur bzw. je niedriger der Salzgehalt des Wassers ist. Kühlt das Wasser dagegen ab oder nimmt der Salzgehalt zu, erhöht sich die Dichte des Wassers. Wie für Luft gilt auch für Wasser, dass sich Schichten mit geringerer Dichte über solche mit größerer Dichte schieben bzw. aufsteigen und umgekehrt.

Wenden wir diesen Zusammenhang doch am besten gleich mal an und begeben uns auf eine Reise durch die Weltmeere. Gestartet wird im Nordatlantik, wo das Wasser zum einen stark abkühlt (z.B. durch das Überströmen kalter Luftmassen) und zum anderen durch Verdunstung auch einen erhöhten Salzgehalt besitzt. Bei der Verdunstung geht nämlich nur das Wasser in Wasserdampf über, das Salz aber bleibt zurück. Durch die Kombination aus Abkühlung und "Versalzung" nimmt die Dichte des Oberflächenwassers im Nordatlantik stark zu und sinkt in der Folge ab. Im Anschluss durchquert diese Tiefenströmung den gesamten Atlantik bis sie an dessen Südausgang in den sog. Zirkumpolarstrom mündet. Dabei handelt es sich um eine Strömung, die im Uhrzeigersinn um die Antarktis verläuft.

Über diesen Wirbel gelangt nun ein Teil des Tiefenwassers in den Indischen, ein anderer Teil in den Pazifischen Ozean. Im Pazifik angekommen, wird das Wasser unter allmählicher Erwärmung nordwärts über den Äquator geführt und steigt wieder auf. Als warme Oberflächenströmung geht es nun, getrieben von den Passatwinden, an Indonesien vorbei in den indischen Ozean. Dort "wartet" bereits ein Teil des nun ebenfalls erwärmten und aufgestiegenen Wassers, das zuvor im Zirkumpolarstrom eine Ausfahrt früher genommen hatte. Zusammen führt die Reise weiter um die Südspitze Afrikas quer durch den Atlantik bis zum Golf von Mexiko und als Golfstrom wieder zurück in den Nordatlantik. Dort endet schließlich das Abenteuer - aber nur für uns. Denn durch die Abkühlung und Verdunstung (höherer Salzgehalt!) des Golfstromwassers sinkt dieses wieder ab und beginnt die lange Reise von neuem.

Wie Sie vermutlich während des Lesens gemerkt haben, war dies nur eine sehr grobe Beschreibung dieser an sich höchst komplexen Zirkulation. Auch Wind und Erddrehung haben einen großen Einfluss auf die Meeresbewegungen (Stichwort Ekman-Transport), deren Behandlung an dieser Stelle jedoch den Rahmen sprengen würde.

Dipl.-Met. Tobias Reinartz

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

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Aktuelle Isobarenkarten

http://www.met.fu-berlin.de/de/wetter/maps/emtbkna.gif

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Der 15-Tage-Temperaturtrend umfasst eine Vorhersage für die Tageshöchst- und Tiefsttemperaturen der Tage 5 bis 15. Dabei gilt der Ausgabetag (heute) als erster Tag.

Die Temperaturwerte gelten typischerweise für die unteren und mittleren Lagen der Regionen, in den Hochlagen der Mittelgebirge und in den Alpen sind niedrigere - und

besonders im Winter bei Inversionswetterlagen - teils auch höhere Temperaturen möglich.

Der 15-Tage-Temperaturtrend wird auf Basis des mittelfristigen Vorhersagesystems des Europäischen Zentrums für Mittelfristige Wettervorhersagen (EZMW) berechnet, wobei das

Gebiet der Bundesrepublik Deutschland in 7 RegioWärmstes Jahr seit dem Beginn regelmäßiger Temperaturmessungennen (Nordwesten, Nordosten, Osten, Westen, Mitte, Südosten,

Südwesten) unterteilt wird. Die Vorhersage berücksichtigt Prognoseunsicherheiten, die bei mittelfristigen Vorhersagen eine große Rolle spielen. Daher ist es bei Prognosen, die sich bis z

um fünfzehnten Tag erstrecken, sinnvoll einen Bereich anzugeben, in dem sich die Temperatur wahrscheinlich bewegen wird. Da diese Spanne bis einschließlich des vierten Tages in der

Regel sehr klein ist, beginnt der 15-Tage-Temperaturtred erst am fünften Tag.

Der Bereich, in dem sich die Tageshöchsttemperatur wahrscheinlich bewegen wird ist in den Abbildungen orangerot dargestellt, der Bereich für die Tagestiefsttemperatur in blau.

Gerade gegen Ende des Vorhersagezeitraums kann es vorkommen, dass es zu einer Überschneidung dieser beiden Bereiche kommt. Dieser Überschneidungsbereich ist violett markiert. 

Trend (5. bis 15. Tag)

Trendvorhersage Mecklenburg-Vorpommern  

10 Tage trent vom 23.03.19 bis 02.04.2019 

Region Nordost Tageshöchsttemperatur Tagestiefsttemperatur
23.03.19 10 bis 16 3 bis 7
24.03.19 8 bis 11 1 bis 4
25.03.19 7 bis 10 1 bis 4
26.03.19 5 bis 10 0 bis 4
27.03.19 6 bis 10 -2 bis 3
28.03.19 6 bis 11 -2 bis 4
29.03.19 6 bis 12 -2 bis 4
30.03.19 6 bis 12 -1 bis 5
31.03.19 7 bis 13 -1 bis 4
01.04.19 7 bis 13 0 bis 5
02.04.19 7 bis 14 0 bis 6

Der 15-Tage-Temperaturtrend

Temperaturtrend für Deutschland für 15. Tag

Tageshöchst- und Tagestiefsttemperaturen  in Grad Celsiu

2009-2019

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