19 | 09 | 2019

Kurzmeldungen-Trend, 18.09.2019

10-Tage-Vorhersage für Deutschland

von Montag, 16.09.2019 bis Montag, 23.09.2019
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Freitag, 13.09.2019, 13:58 Uhr

Im Norden und Osten wechselhaftes und windiges Schauerwetter, sonst meist trocken. Zum Ende der Woche Wetterberuhigung von Südwesten wieder wärmer.

Vorhersage für Deutschland bis Freitag, 20.09.2019,

Am Montag vom Norden zur Mitte vorankommendes Regenband. Anschließend an den Küsten Schauerwetter. In der Südhälfte zunächst noch sonnig. Nachmittags südlich der Donau vereinzelte Schauer und Gewitter. In der Nordhälfte 16 bis 21 Grad, in der Südhälfte nochmals spätsommerliche 22 bis 28 Grad. Mäßiger Wind um West, an der Küste starke, an der Ostsee vereinzelt stürmische Böen.

In der Nacht zum Dienstag südlich des Mains stellenweise etwas Regen, an der See Schauer. Sonst zeitweise Auflockerungen und meist trocken. Tiefstwerte meist zwischen 12 und 8 Grad. An der See auffrischender Wind mit Sturmböen.

Am Dienstag rascher Wechsel aus Sonne und Wolken. Am längsten Sonnenschein im Südwesten. Südlich der Donau stellenweise etwas Regen. In der Norddeutschen Tiefebene wechselhaftes Schauerwetter, an der See vereinzelt kurze Gewitter bei 15 bis 18 Grad. Aber auch im Rest des Landes kühlere 18 bis 23 Grad. Dazu im Osten und Norden böig auffrischender Wind aus Nordwest. An der See und in Schauernähe Sturmböen. Im Südwesten nur schwacher bis mäßiger Wind.

In der Nacht zum Sonntag im Norden weitere Schauer. Sonst wolkig, zeitweise klar und meist trocken. Tiefstwerte 9 bis 4 Grad. An der Küste und in exponierten Gipfellagen weitere Sturmböen.

Am Mittwoch im Norden und Osten neben kurzen sonnigen Abschnitten auch einzelne Schauer, vereinzelt mit Blitz und Donner. Sonst meist trocken mit längerem Sonnenschein zwischen Mosel und Bodensee. Höchstwerte zwischen 15 und 20 Grad. Im Norden mäßiger bis frischer Nordwestwind mit teils noch stürmischen Böen. Im Süden oft nur schwacher Wind.

In der Nacht zum Donnerstag im Norden nachlassende Schauer. Sonst aufgelockert und trocken. Abkühlung auf 8 bis 3 Grad.

Am Donnerstag und Freitag im Osten noch einzelne Schauer, abklingend. Sonst wechselnd bewölkt mit zunehmenden Sonnenanteilen von Südwesten. Temperaturen am Nachmittag weiterhin meist zwischen 15 und 20 Grad. Schwacher, im Norden mäßiger Wind aus Nord bis Nordwest.

In den Nächten Abkühlung auf 8 bis 3 Grad. In windgeschützten Lagen Gefahr von Frost in Bodennähe.

Trendprognose für Deutschland, von Samstag, 21.09.2019 bis Montag, 23.09.2019,

Meist trocken und von Südwesten wieder wärmer.

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Mit dem Herbst kommt der Nebel

Meteorologisch gesehen hat der Herbst bereits begonnen. Auch das Wetter scheint sich daran zu halten, denn in den Wetterberichten ist nun wieder häufiger die Rede von nächtlicher Nebelbildung. Aber wie kommt es dazu? Und stellt sich jetzt wirklich dauerhaft Herbstwetter ein?

Nach dem vergangenen spätsommerlichen Wochenende möchte man eigentlich noch gar nicht an den Herbst denken. Geht es nach den Meteorologen, beginnt der Herbst jedoch bereits am 1. September. Aber auch der kalendarische Herbstanfang (23. September 2019) ist nun nicht mehr weit.

Zudem scheint sich das Wetter aktuell ebenfalls auf den Herbst einzustimmen. Nachdem Hoch "Gaia" in den vergangenen Tagen noch für viel Sonnenschein und Temperaturen bis zu 30 Grad am Oberrhein sorgte, leitet nun Tief "Ignaz" in weiten Teilen Deutschlands einen kühleren und teils wechselhafteren Witterungsabschnitt ein. Zurzeit erstreckt sich "Ignaz" vom Baltikum bis nach Russland und führt auf seiner Westflanke erwärmte Meeresluft polaren Ursprungs nach Deutschland. Wie der Name der Luftmasse schon sagt, stammt diese ursprünglich aus polaren Regionen, erwärmte sich jedoch auf dem Weg über den Atlantik bzw. das Nordmeer, bevor sie bei uns eintraf. So sinken die Tageshöchstwerte nun sukzessive ab. So werden heute an der Grenze zur Schweiz vielleicht nochmal die 25 Grad erreicht, in weiten Teilen Deutschlands bleibt die Temperatur jedoch meist unter 20 Grad. In den kommenden Tagen überschreitet das Quecksilber dann nur noch punktuell die 20-Grad-Marke. Zudem muss in den Nächten besonders im Süden und Südosten wieder mit Frost in Bodennähe gerechnet werden.

Aber nicht nur die Temperatur deutet auf den Herbstanfang hin. Ein weiterer Parameter schafft es wieder häufiger in die Wetterberichte, tritt er doch bevorzugt im Frühling und im Herbst auf - der Nebel.

Die Tage werden nun kürzer, die Nächte länger und somit dauert auch die nächtliche Auskühlung länger an. Gerade bei schwachen Windverhältnissen während herbstlicher Hochdrucklagen und einem meist nur gering bewölkten oder klaren Himmel kann sich die Luft in der Nacht bis zur sogenannten Taupunkttemperatur abkühlen. Bei dieser Temperatur handelt es sich jedoch keineswegs um die Temperatur, ab der Eis taut, sondern vielmehr um jene Temperatur, ab der sich Tau beispielsweise auf Wiesen niederschlägt (siehe www.dwd.de/lexikon). Bei Erreichen der Taupunkttemperatur ist die Luft mit Wasserdampf gesättigt, der dann beginnt zu kondensieren. Es bilden sich winzige Nebeltröpfchen. Wird dabei die horizontale Sichtweite in Augenhöhe nicht allzu sehr beeinträchtigt, spricht man von Dunst. Beträgt die Sicht jedoch weniger als einen Kilometer, herrscht definitionsgemäß Nebel. Unterschreitet die Sichtweite überregional die Schwelle von 150 Metern, wird laut den Warnkriterien des DWD eine Nebelwarnung fällig.

Dabei variiert aber die Andauer der Warnung im Herbst. Während sich der Nebel im September im Laufe des Tages aufgrund des noch höheren Sonnenstandes meist vollständig auflöst, kann er ab Oktober in windgeschützten Niederungen bereits den ganzen Tag anhalten und die Sonne - wenn überhaupt - lediglich als blasse, trübe Scheibe am Himmel erscheinen lassen. Besonders nebelanfällig sind beispielsweise das Donautal und der Bodensee. Dort sorgt die Nähe zum Wasser für zusätzliche Feuchtigkeit in der Umgebungsluft.

In der kommenden Nacht, also der Nacht zum Mittwoch, wird sich nur örtlich Nebel bilden können, bevorzugt in windgeschützten Lagen in Teilen der Mitte und im Süden. Sonst ist der Wind noch zu lebhaft. In den darauffolgenden Nächten schläft der Wind jedoch immer weiter ein und es schiebt sich Hoch "Hanneke" über Deutschland, was für weitere Wetterberuhigung sorgt. Somit steigt die Nebelgefahr besonders in der zweiten Nachthälfte an.

Bleibt es nun bei dem herbstlichen Wettercharakter? Zumindest am kommenden Wochenende legt der Herbst bereits vorübergehend eine Pause ein und der Spätsommer kehrt zurück. Mit einer süd- bis südwestlichen Strömung werden wieder wärmere Luftmassen nach Deutschland geführt. Zudem sorgt "Hanneke" für einen weitgehend wolkenfreien und sonnigen Himmel. So dürften die Temperaturen stellenweise auch wieder die 25-Grad-Marke überschreiten.

MSc.-Met. Sebastian Schappert

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

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Aktuelle Isobarenkarten

http://www.met.fu-berlin.de/de/wetter/maps/emtbkna.gif

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Der 15-Tage-Temperaturtrend umfasst eine Vorhersage für die Tageshöchst- und Tiefsttemperaturen der Tage 5 bis 15. Dabei gilt der Ausgabetag (heute) als erster Tag.

Die Temperaturwerte gelten typischerweise für die unteren und mittleren Lagen der Regionen, in den Hochlagen der Mittelgebirge und in den Alpen sind niedrigere - und

besonders im Winter bei Inversionswetterlagen - teils auch höhere Temperaturen möglich.

Der 15-Tage-Temperaturtrend wird auf Basis des mittelfristigen Vorhersagesystems des Europäischen Zentrums für Mittelfristige Wettervorhersagen (EZMW) berechnet, wobei das

Gebiet der Bundesrepublik Deutschland in 7 RegioWärmstes Jahr seit dem Beginn regelmäßiger Temperaturmessungennen (Nordwesten, Nordosten, Osten, Westen, Mitte, Südosten,

Südwesten) unterteilt wird. Die Vorhersage berücksichtigt Prognoseunsicherheiten, die bei mittelfristigen Vorhersagen eine große Rolle spielen. Daher ist es bei Prognosen, die sich bis z

um fünfzehnten Tag erstrecken, sinnvoll einen Bereich anzugeben, in dem sich die Temperatur wahrscheinlich bewegen wird. Da diese Spanne bis einschließlich des vierten Tages in der

Regel sehr klein ist, beginnt der 15-Tage-Temperaturtred erst am fünften Tag.

Der Bereich, in dem sich die Tageshöchsttemperatur wahrscheinlich bewegen wird ist in den Abbildungen orangerot dargestellt, der Bereich für die Tagestiefsttemperatur in blau.

Gerade gegen Ende des Vorhersagezeitraums kann es vorkommen, dass es zu einer Überschneidung dieser beiden Bereiche kommt. Dieser Überschneidungsbereich ist violett markiert. 

Trend ( 5 bis 10 Tage )

Trendvorhersage Mecklenburg-Vorpommern  

10 Tage trent vom 10.09.2019 bis 20.09.2019

Region Nordost Tageshöchsttemperatur Tagestiefsttemperatur
10.09.19 16 bis 20 10 bis 14
11.09.19 19 bis 22 9 bis 13
12.09.19 19 bis 23 10 bis 13
13.09.19 19 bis 24 11 bis 13
14.09.19 17 bis 22 11 bis 14
15.09.19 15 bis 21 9 bis 14
16.09.19 15 bis 23 8 bis 13
17.09.19 15 bis 23 8 bis 14
18.09.19 14 bis 21 8 bis 13
19.09.19 14 bis 22 8 bis 13
20.09.19 15 bis 22 7 bis 13

Der 15-Tage-Temperaturtrend

Temperaturtrend für Deutschland für 15. Tag

Tageshöchst- und Tagestiefsttemperaturen  in Grad Celsiu

2009-2019

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